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Blick auf die Ebene von Leh nahe des Khardong La
Blick auf die Ebene von Leh nahe des Khardong La

Ladakh Hintergrund
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Ladakh Trekking Foto Studienreise - Sommer 2009

Ladakh ist eine Region des indischen Bundesstaates Jammu und Kashmir. Das Gebiet ist weitgehend hochgebirgig und dünn besiedelt. Ladakh ist bekannt für die Schönheit seiner entlegenen Berge und für die tibetisch-buddhistische Kultur. Daher wird Ladakh als Klein-Tibet bezeichnet.

Ladakh war ein unabhängiges buddhistisches Königreich. Ein Zusammenbruch der Beziehungen mit Tibet endete mit dem Versuch einer Invasion durch den fünften Dalai Lama. Mit Hilfe von Kashmir konnten die Ladakhi wieder die Kontrolle über ihr Land ausüben. Später annektierte Kaschmir das Königreich und beendete dessen Unabhängigkeit. In der Folge wurde es ein Teil von Britisch-Indien.

Ladakh erstreckt sich zwischen den Gebirgsketten des Himalaya (mit dem Stok Kangri als bekanntestem Berg) und des Karakorum und dem oberen Tal des Indus. Die Täler befinden sich auf einer Höhe von 3000 m. Die Berge erreichen Höhen von über 7000 m. Die Hauptstadt von Ladakh ist Leh (ca. 13.000 Einwohner). Unweit von Leh befindet sich der Khardong-Pass, der mit 5604 m höchste befahrbare Pass der Welt. Ladakh ist ein sehr trockenes Gebiet (vergleichbar mit der Sahara). Oasen findet man hauptsächlich an Flüssen. Die Oasen sind häufig Eigentum von Klöstern und werden von diesen bewirtschaftet. Der wichtigste Fluss in Ladakh ist der Indus. Er wird von einigen wenigen Brücken überspannt.

Ladakh
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Anreise nach Leh über Land oder Flugzeug

Der Flug nach Leh ist empfehlenswert, obwohl man innert kürzester Zeit auf 3500 m Höhe ankommt. Zur Akklimatisierung sollten die ersten 3 Tage in Ruhe und ohne Programm geplant werden.

Der Überlandweg (3 Tagesetappen ab Manali oder 20 Stunden durchfahren) ist eine ziemliche Tortur, da die von Militär und Transportern stark befahrene Straße relativ schlecht ist, Pässe über 5000 m überwunden werden müssen, gegebenenfalls auf über 4000 m übernachtet werden muß, unterwegs keine hygienisch sichere Restaurants zur Verfügung stehen und Dieselabgase, Staub und intensive Sonnenstrahlung in der großen Höhe ein zusätzlicher Streßfaktor sind. Eine mögliche Anreise wäre:

1. Tag
Zürich - Delhi. Abflug und Ankunft Dehli am gleichen Tag kurz vor Mitternacht. Guest House
2. Tag
Delhi - Dharamsala (1457 m). Am Nachmittag Flug nach Dharamsala. Guest House in Mc Loed Ganj

Hier befindet sich die Residenz des Dalai Lama. Auch das Men-Tsee-Khang, Tibetische Institut für Medizin und Astrologie seiner Heiligkeit, ist hier zu Hause. Telefon +91-1892-223113 /223222 /307068 /307069 Fax +91-1892-224116
3. Tag
Dharamsala. Besichtigung der Exilheimat des Dalai Lama. Die 1855 gegründete Hill Station, ist in zwei Stadtteile gegliedert: dem Verwaltungszentrum Dharamsala und dem höher gelegenen, von den Tibetern besiedelten Mc Loed Ganj. Guest House.
4. Tag
Dharamsala - Manali (2898 m). Die Fahrt ca. 7-8 Stunden führt in das Kulu Tal, welches auch als Tal der Götter bekannt ist. Im oberen Manali gibt es gleich hinter der Brücke ein gutes Restaurant »River Music«. Guest House.
5. Tag
Manali - Keylong (3156 m). Es geht über den Rahtang La (3978 m) in das Lahaultal Indotibets. 115 km in 6-7 Stunden Fahrtzeit. Guest House.
6. Tag
Keylong - Sarchu (4220 m). Weiter geht es über den Baralacha La (4890 m) in ein sehr dünn besiedeltes Gebiet. 107 km in 4-5 Stunden. Einzige Übernachtungsmöglichkeit sind ca. 30 Euro teure sogenannte deluxe Zeltcamps mit privat WC, einfaches Essen inklusiv. Höchster Übernachtungspunkt, akute Höhenkrankheit möglich. Kein Telefonnetz.
7. Tag
Sarchu - Leh (3505 m). 253 km in 8-9 Stunden. Es geht über den Lachulung La (5056 m) und den Taklang La (5328 m), die zu den höchsten Strassenpässen der Welt gehören. Nicht weit von der Route entfernt liegt der Tsokar Salzsee, jedoch ist ein Besuch gegenüber der ohnehin schon langen Fahrtzeit abzuwägen. Das Hemis Kloster, der Shey Palace und das 500 Jahre alte Thikse Kloster liegen gleichfalls auf dem Weg, sind aber nur einige Kilometer von Leh entfernt und können anderntags besucht werden. Guest House in Leh.
8. Tag
Ruhetag in Leh.

Höhenkrankheit

Frühe Anzeichen von Höhenkrankheit sind Kopfschmerzen, Atemnot, Husten, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Müdigkeit, Leistungsabfall, Herzjagen, hoher Ruhepuls, Konzentrationsstörungen, Verwirrtheit und Schlaflosigkeit.

Das Merkblatt gibt nützliche Empfehlungen.

Mittelschweres Trekking

Sham Trek: 2 Tagesetappen 3-5 Stunden in Höhen bis 4370 Meter
Nubra Trek: 6 Tagesetappen 6-7 Stunden bis 5300 Meter.

Reisezeit, Klima, Wetter, Temperaturen

Beste Reisezeit:15. Juni bis 15. September.

Tages- und Nachttemperaturen: Bergklima
20°C bis 25°C tagsüber
5°C bis 10°C in der Nacht
Regenfall ist nur sehr selten.

Reisevorbereitung durch eine erfahrene Agentur: Gesar Travel
PO-Box 107, No. 16, Hemis Complex
Upper Tukcha Road, Zangsti
194101 Leh, Ladakh
India
Phone +91 1982 251684
Mobile +91 94 19176931 Mobile +91 94 69291219

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Empfohlene Reiseroute

1. Tag
Zürich - Delhi. Abflug und Ankunft Dehli am gleichen Tag kurz vor Mitternacht. Guest House
2. Tag
Delhi - Leh (3505 m). Flug am frühen Morgen. Anschließend Erholung im Guest House
3. Tag
Leh. Ruhetag zur Akklimatisiserung. Guest House
4. Tag
Leh. Ruhetag zur Akklimatisiserung. Guest House
5. Tag
Leh. Stadterkundung. Besuch des leer stehenden Königspalastes und der Altstadt. Guest House
6. Tag
Leh Umgebung. Besuch des Hemis Klosters (17. Jahrhundert), welches eines der wichtigsten und grössten Klöster Ladakhs ist. Danach Abstecher zum Stagna Kloster, das sehr malerisch am Indus liegt.
7. Tag
Leh Umgebung. Besuch des Thikse Klosters (15. Jahrhundert) und des Shey Palast (10. Jahrhundert).
8. Tag
Leh - Hemis Shukpachan. Wir fahren zum Dorf Yangthang und besuchen unterwegs das Likir Kloster (3600 m). Die malerische Klosteranlage fällt durch ihre schneeweissen, eng aneinandergebauten Mönchshäuser auf. Beginn des Sham Trek. Wir wandern bis Hemis Shukpachan (ca. 3 Stunden). Guest House ohne Bad oder Camp
9. Tag
Hemis Shukpachan - Themisgam (3700 m) - Lamayuru (3420 m). Wir folgen dem Sham Trek bis Themisgam. Besuch des Klosters. Weiterfahrt nach Lamayuru 2 Stunden. Das bekannte Kloster von Lamayuru thront imposant auf einem Bergkegel, der mitten in einer mondartigen Bergwildnis liegt. Guest House.
10. Tag
Lamayuru - Leh. Fahrzeit total 4-5 Stunden. Wir fahren durch das überwältigende »Moon Valley« und durch das Indus-Tal nach Alchi. Die hiesigen Gompas wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Vor Alchi besuchen wir noch das Ridzong Kloster. Guest House.
11. Tag
Leh. Ruhetag. Guest House
12. Tag
Leh - Sumur. Heute geht es ins Nubratal, was übersetzt Blumengarten heisst. Die Oase entlang des Nubraflusses ist fast waldartig dicht von Pappeln, Weiden, Rosenbäumen, Sanddorn und Tamarisken bewachsen und bildet einen strengen Kontrast zur umliegenden Hochgebirgswüste. Sanddünen wechseln sich mit dem satten Grün der Flussoase ab. Eingebettet in diese traumhafte Landschaft sind uralte Klöster und ursprüngliche Dörfer.

Bevor wir das Tal erblicken, geht unsere Fahrt über den höchsten Strassenpass der Welt, den Khardong La (5604 m), der uns einen gewaltigen Ausblick nach Süden Richtung Leh und nach Norden auf die schneebedeckten Berge des Karakorum offenbart. Die Nordseite des Khardong La ist von Schnee und Gletschern umgeben. Fahrzeit 5 Stunden. Besuch des Samstangling Klosters. Guest House.
13. Tag
Sumur Umgebung. Ausflug zur Endsa Einsiedelei, die schwefelhaltigen Quellen von Panamik liegen auf dem Weg, sind aber keine besondere Attraktion (baden nicht möglich). Spaziergang zum heiligen See von Tirisha. Guest House.
14. Tag
Sumur - Hundar (3020 m). Wir besuchen unterwegs das Diskit Kloster, welches auf einem Felsüberhang gelegen ist und viele Tangkas, gigantischen Statuen und eine Vielzahl von Malereien enthält. Kurz vor Hundar Spaziergang in den riesigen Sanddünen. Hundar ist das zweifelsohne schönste Dorf Nubras. Von den Bergen fliesst der Hundarfluss tosend ins Tal und im Sommer gedeiht das Blattwerk der Apfel- und Aprikosenbäume so üppig, dass die Häuser Hundars kaum noch zu sehen sind. Am Nachmittag Besuch des Klosters von Hundar. Guest House.
15. Tag
Hundar - Wachan. Trek. Beginn des Nubra Trek über die Ladakh-Kette entlang des Thanglasgo-Flusses. Bald geht es stetig Richtung Pass, am linken Flussufer entlang. Camp
16. Tag
Wachan - Hundar Dok. Trek. Camp
17. Tag
Hundar Dok - Thanglhasgo. Trek. Camp
18. Tag
Thanglhasgo - Lasermo Base camp. Trek. Camp
19. Tag
Lasermo Base camp - Lasermo La (5300m) - Phyang Phu. Trek. Gut akklimatisiert erreichen wir die Passhöhe. Es bieten sich atemberaubende Ausblicke Richtung Indus-Tal und auf die umliegenden Sechstausender der Ladakh-Kette. Nach einem langen, aber erfüllten Tag erreichen wir am Abend unser Camp.
20. Tag
Phyang Phu - Phyang (3600 m) - Leh. Trek bis Phyang und anschliessend Rückfahrt nach Leh. Guest House.
21. Tag
Leh. Ruhetag. Guest House
22. Tag
Leh - Spangmik am Pangong See (4267 m). Die Fahrt von 5 Stunden führt über eine steile Strasse auf den Chang La (5475 m), wo man durch viele bunte Gebetsfahnen willkommen geheissen wird. Weiter geht es durch verschiedene kleine Dörfer hinunter zum Pangong See. Wir befinden uns im Grenzgebiet zu Tibet. Der 136 km lange See ist der grösste See Ladakhs. Er liegt zu einem Viertel in Indien und zu drei Viertel in China. Guest House.
23. Tag
Pangong - Leh. Rückfahrt nach Leh. Unterwegs besuchen wir das Chemde Kloster. Guest House.
24. Tag
Leh - Delhi - Agra. Flug nach Dehli und Weiterfahrt nach Agra (5 Stunden). Hotel.
25. Tag
Agra - Delhi. Besichtigung des Taj Mahal ab 5:30 Uhr früh morgens. Bei Sonnenaufgang ist das beste Licht und es gibt nur wenige Besucher. Anschließend Frühstück im Hotel, Rückfahrt nach Dehli und Erholung im Hotel bis zum späten Abend. Transfer zum Flughafen.

Das Taj Mahal ist Freitags immer geschlossen! Fotografen dürfen keine Stative dabei haben und müssen solche in einer weit entfernten Gepäckaufbewahrung (mit unsicheren Öffnungszeiten) deponieren.
26. Tag
Delhi - Zürich. Rückflug und Ankunft am gleichen Morgen.

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Pangong See an der Grenze zu China
Pangong See an der Grenze zu China (Tibet)